Vor einiger Zeit habe ich mal einen Beitrag mit dem Thema “Aufruf an alle Blogger” geschrieben. Es haben sich wirklich sehr viele Leute bei mir gemeldet und ich habe mich sehr darüber gefreut. Mit dem Einen oder Anderen habe ich bereits kurze Zeit danach telefoniert und habe sowohl positive Rückmeldung erhalten als auch Verbesserungsvorschläge bekommen. Heute ging dann an alle, die sich gemeldet hatten, eine E-Mail raus und ich bin erstaunt, dass sich bis jetzt schon etliche Leute zurückgemeldet haben. Darunter auch sehr viele kleinere Blogs, die mit ihren zwar relativ geringen Besucherzahlen doch einen ganz großen Beitrag für die Blogosphäre insgesamt leisten. Eine wirklich tolle Sache – danke dafür.
Der Großteil der Rückmeldungen war insgesamt sehr positiv. Wie könnte eine solche Bloggervernetzung ausschauen? Wie kann man eine Grundidee verbessern und was für Schwierigkeiten könnte es geben? Insgesamt tolle Rückmeldungen, die mich doch sehr gefreut haben. Einige wenige dieser Rückmeldungen waren nicht ganz so positiv und darunter waren auch Zwei, die mich ziemlich geärgert haben, u.a. von einem SEO-Blogger. Ein Anderer ist insgesamt ein eher größerer Blog. Eher größerer Blog sage ich deswegen, weil ein Blog sich nicht nur rein aus den Besucherzahlen definieren sollte. Der beste redaktionelle Content nützt nicht allzu viel, wenn sich “nur” Stammpublikum darauf verirrt, während sich andere “Ich schreibe für Google”-Blogger mit entsprechenden Beiträgen sehr schön dauerhaft auf Nutzerströme verlassen können. Einige in der Blogosphäre durch ihre Benutzerzahlen angeblich großen Blogs wären ohne ihre Suchmaschinen-Beiträge nicht größer als die große Masse, die auch nicht so viele Besucher auf ihren Seiten haben.
Ich finde es immer sehr schön, wenn man Verbesserungen vorschlägt und sich offen mit seinen Besuchern auseinandersetzt. Das habe ich persönlich schon von Anfang an getan. Ich zeige offen und transparent Monat für Monat, wie es meinem Blog geht, wie viel ich über die einzelnen Kanäle verdiene. Ich spende einen ziemlich guten Teil meiner Einnahmen. Ich trenne bewusst den “Suchmaschinen”-Content von meinem eigentlich wichtigen Teil, um meinen Stammbesuchern weiterhin hohe Qualität zu liefern. Und ich bin ehrlich: Für mich wohl der wichtigste Teil des Ganzen.
Letztendlich habe aber auch ich gesehen, dass die Blogosphäre insgesamt von sehr viel Oberflächlichkeit gekennzeichnet ist. Beim Bloggerverband wollten so viele mitmachen aber letztendlich ist niemand übrig geblieben. Spenden fanden alle toll aber kaum jemand beteiligt sich daran. Und Transparenz ist schön, so lange man es nicht selber sein muss. Meine Art und Weise hat natürlich auch negative Seiten und das ist der Neid: Wenn man versucht, etwas zu machen, dann wird es von Leuten schlecht geredet, die sonst selber nicht so selbstlos handeln und mir vorwerfen, der ganze Content wäre ja dann auf meiner Seite und ich würde davon profitieren. Hey, alles klar? Ich versuche mir was zu überlegen und umzusetzen und werde genau von den Leuten kritisiert, die so etwas nicht machen sondern selber sehr berechnend mit jeder “Verlinkungs”- oder “Freundschafts”-Aktion vor allem sich selber stärken wollen.
Ja, das alles ärgert mich. Es ärgert mich deswegen, weil ich von Anfang an transparent war und mich nicht verstellt habe. meetinx ist ein Blog, der sich stark mit Marketing und Werbung beschäftigt. Und dazu gehört auch das Geld verdienen. Das verberge ich nicht und habe es noch nie getan. Und wahrscheinlich könnte ich mit meetinx noch dreimal so viel verdienen, wenn ich es darauf ankommen lassen wollte. Aber – und das kann man mir glauben oder nicht – war meetinx nie als kommerzielles Projekt angelegt. Dass es nun mehr und mehr dazu gekommen ist, ist für mich absolut in Ordnung. Ich schreibe über Marken, ich schreibe über Verkauf, ich schreibe über Blockbuster, über Kampagnen und auch darüber, wer womit Geld macht. Mein Content mag nicht jedem gefallen aber eines kann ich euch sagen: Tag für Tag lesen ungeheuer viele Menschen hier mit. Stammpublikum aus allen Branchen aber insbesondere aus der Medien-Branche. Mein Content wird respektiert und als Menschlich wahr genommen. Meine Leser finden mich ehrlich und das ist mir sehr wichtig. Letzte Woche habe ich mich mit einem Mitarbeiter der Kommunikationsagentur von AXE getroffen und habe ein super Gespräch gehabt. Auch professionelle Buchungen wie von Fiat, Sparkassen Verband, Playboy oder L’oreal kommen nicht von ungefähr. Wenn mein Content so oberflächlich wäre, würde es diese Buchungen gar nicht geben.
Ich werde mich von solchen Leuten nicht klein reden lassen aber ärgern tut es mich dennoch. Weil es nämlich genau die Leute sind, die es doch ziemlich gut schaffen, gegenüber ihren Stammlesern eine Illusion aufzubauen, die so nicht existiert. Als ob es dort nicht ums Geld verdienen geht. Als ob es dort um wirkliche Vernetzung gehen würde. Als ob die Menschen authentisch wären.
In meinen Augen gibt es echt nur sehr wenige der größeren Blogger, vor denen ich wirklichen Respekt habe. Leute wie Stadt Bremerhaven oder Millus. Aber auch Roadrunner, Tutsi, Gilly und einige Weitere (konnte hier nicht alle aufzählen – sorry) gehören für mich dazu. Warum? Weil sie dazu stehen was sie machen. Weil man – oder besser gesagt ich – sehr schnell erkenne, ob jemand authentisch ist oder einfach nur Geschichten erzählt. Geschichten, die die Meisten glauben, sonst aber eher egoistisch veranlagt sind. Auch Leute wie Carsten von Stadt Bremerhaven kritisieren mich dann und wann, aber das ist ok. Wir haben uns persönlich kennen gelernt, wir respektieren uns und mögen uns (denke ich mal *g*). Es kommt halt immer darauf an, wer kritisiert und wie er kritisiert. Das ich kein Egoist bin wissen die Leute, die mich kennengelernt haben.
Ich selber stehe zu dem was ich mache und was nicht. Und diese Aktion mit der Blogger-Vernetzung war und ist tatsächlich zu 0% daraus entstanden, für mich selber einen Vorteil zu erzielen. Das hätte ich – entschuldigt meine Arroganz – auch gar nicht nötig. Mir so etwas dennoch zu unterstellen hat nur eines bewirkt: Das mein Respekt gegenüber diesen Personen echt gesunken ist.
Das war zwar nicht mein sonntäglicher regelmäßiger Beitrag, aber das musste einfach mal raus. Euch einen wunderschönen Sonntag
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Am 22. November 2009 um 19:07 Uhr
Puh, da hat sich aber mal jemand den Frust von der Seele geschrieben, was?^^ Naja, ist aber hin und wieder vielleicht notwendig.
Ich will jetzt nicht zu viel über deine angedachte und hinter den Kulissen diskutierte Aktion verraten (das wirst du zur gegebenen Zeit schon noch selbst tun, wenn die Zeit dafür reif ist), aber jeder, der eine entsprechende Mail von dir erhalten hat, müsste doch eigentlich erkennen können, dass du selbst davon tatsächlich keinen näheren Nutzen ziehst.
Du verlangst ja noch nicht einmal entsprechende Backlinks… auch wenn ich davon ausgehe, dass im Zuge der Berichte über die Aktion -schon allein, um die lobenswerte Aktion noch bekannter zu machen- sicher der ein oder andere Link auf deinen Blog dabei herumkommen könnte. Aber zum einen kann es doch nicht immer nur um “nackte Links” gehen, sondern auch die Gedanken, die dahinter stehen. Und zum anderen -wie du schon richtig sagst- würden dir diese Links nur recht wenig bringen, so dass du diese -betrachtet man sie rein als “nackte Links”- eigentlich gar nicht nötig hättest.
Ich habe dir in meiner Antwort ja bereits mitgeteilt, in welcher Hinsicht ich da eventuell noch Probleme in der Aktion sehe. Dennoch finde ich die Idee vom Grundsatz her nicht nur völlig in Ordnung, sondern ausdrücklich einen feinen Zug von dir. Daher hoffe ich, dass du dir die Stimmung für dieses Projekt nicht vermiesen lässt.
Am 22. November 2009 um 19:09 Uhr
Du bringst es auf den Punkt. Sehr guter Beitrag – mal wieder!
Ich finde die Aktion immer noch klasse, hatte nur noch keine Zeit zu antworten… kommt noch.
Am 22. November 2009 um 19:10 Uhr
@Sascha: Mich ärgert das einfach nur. Weil ich so etwas nicht mag. Dieser Neid, dieses Schlecht-machen und so. Muss so etwas immer sein? Und dann von den Leuten, die selber sehr berechnend sind. Mich ärgert das.
Ich finde es super, wenn man hier und da noch sagt, dass man etwas verbessern könnte oder das man meint, dass etwas nicht so gut ist. Aber ich bin erfahren genug, dass ich das unterscheiden kann. Dein Feedback ist auf jeden Fall angekommen und ich werde mir mal weiter darüber Gedanken machen. Warten wir mal ab, was noch so an Feedback kommen wird. Wahrscheinlich werden sich hier noch die getroffenen Hunde melden ;-)
Am 22. November 2009 um 19:12 Uhr
@Simon: Danke für dein Fedback. Habe wohl auch gerade hier geantwortet, als du deinen Beitrag hier geschrieben hast. Bin gespannt auf deine Mail :-)
Am 22. November 2009 um 19:43 Uhr
Hi Alper,
vielen Dank für die nette Erwähnung und den Link.
Das Thema Neid ist natürlich ein schwieriges, das es aber immer geben wird, so lange Menschen auf diesem Planeten leben. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Für mich ist das nichts anderes als Anerkennung, denn um Neid empfinden zu können, muss man erst in der Lage des Anderen sein wollen.
Wenn dann jemand mit dem Argument kommt, dass ein Blog kein Geld verdienen darf, kann ich eigentlich auch nur müde lächeln. Ich sitze am Tag 3-4 Stunden und schreibe, dann sollte es auch möglich sein sich die Arbeit, die man in ein Projekt steckt, vergüten zu lassen.
Am Ende des Tages ist es immer wichtiger sagen zu können, dass das was man macht einem ein gutes Gefühl gibt, anstatt zu sehr auf das zu hören, was andere sagen. Zumal viele Menschen eh dazu neigen negatives zu Ernst zu nehmen. Ich bekomme auch von Zeit zu Zeit Kommentare, dass ich ein Arschloch sei und ähnliches. Ernst nehmen sollte man das nicht. Diese Menschen kennen einen ja gar nicht.
MfG Oli
Am 22. November 2009 um 20:05 Uhr
Wie heißt es doch so schön? Neid muss man sich erarbeiten. Also sei Stolz drauf und mach so weiter wie bisher. Ich würde auch gern solche Aktionen anbieten, mir fehlt aber schlicht die Zeit dazu. Soll ich deswegen auch neidisch sein? Ich denk mir eher meistens “wow da möchtes Du auch mal hin”. So sollte man das sehen, als eigenen Antrieb und nicht neidisch darauf sein, das bringt keinem was. Einem selber nicht und dem Gegenüber nicht. Wie ich schon schrieb ich bin gern für die erweiterte Variante Deiner Aktion zu haben.
Am 22. November 2009 um 20:08 Uhr
Tschia, wo Licht ist, ist auch Schatten…. :(
Am 22. November 2009 um 20:11 Uhr
Ich finde die Vernetzungs-Idee immer noch gut.
Versuche ständig neue Themen in meinen Blog zu integrieren, die mich selber interessieren und mit denen ich mich identifizieren kann, aber auch meine Besucher, immer nur über meine Projekte bloggen ist scheiße :)
Aber es gibt halt zum größten Teil nicht mehr als meine Stammleser und das sind Freunde und Arbeitskollegen.
Um Geld ging es mir beim Bloggen auch noch nie, deswegen habe ich auch Grundsätzlich keine Werbung bei mir drin.
Bin damals auf deinen Blog auch nur gestoßen weil ich irgend ein Problem mit meinem Mac hatte und fand es dann ganz interessant und bin dann fleißiger Mitleser geworden und sowas wünsch ich mir halt auch, aber wie findet man meinen Blog? kaum!
Bei so etwas hilft einfach nur eine gute Blogosphäre.
Am 22. November 2009 um 20:39 Uhr
Tja kann ich nur nachempfinden.Hatte leider auch Kontakt mit solchen ergeizigen Artgenossen,die mich direkt verklagen wollten.Der eine versuchte bei Twitter mit seinen 695 Followern einen Sturm zu entfachen nur weil ich seinen Feed zum Thema Twitter in meinem Blog veröffentlicht hatte .Zugegeben es sieht dann so aus als hätte ich den Artikel verfasst ,aber die ganzen Links sind im originalem erhalten.Das heist doch im Grund nur mehr Traffic für seine Seite und für mich frischen Content von dem ich der Meinung bin der gehört unters Volk.Schade !!! Hatt die Blogvernetzung nicht verstanden.
Vieleicht finde ich ja auf diesem Wege jemanden der kein Problem mit der weiterverbreitung seiner Beiträge in meinem Blog hatt.bitte den Feed mitteilen und das Thema.
MFG
Kalle
Am 22. November 2009 um 21:09 Uhr
Ich denke die meisten von uns hatten schon mit Solchen und Solchen Kontakt. Es bleibt schließlich jedem selbst überlassen mit wem er/sie zusammen arbeiten will/arbeitet.
Aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich dich sehr gut verstehe ;)
Am 22. November 2009 um 22:13 Uhr
Kann Deinen Frust verstehen. Habe heute Deine eMail gelesen und finde den Vorschlag sehr gut. Ich werde sicherlich auf Dein Angebot zurückkommen. Wäre auch an einen Linktausch zwischen Hammeranzeigen.de und meetinx.de interessiert. Also melde Dich einfach bei mir für eine Aufnahme im Blogroll. Auf vanillatopics.com werde ich auch noch über Deinen Blog schreiben.
Schöne Grüße und einen schönen Abend noch
Heiko
Am 22. November 2009 um 22:22 Uhr
[...] Alper hat sich Gedanken darüber gemacht, wie man die Verlinkung in der Blogosphäre wieder auf Trab bringen könnte und hat auch einen konkreten Vorschlag: Bloggervernetzung: Warum Neid und Missgunst vieles kaputt macht [...]
Am 22. November 2009 um 23:51 Uhr
Himmel, was ist den dir über den Weg gelaufen? Nach ein paar Wochen Blogabstinenz muss ich nun das hier lesen. Ich weiss zwar jetzt nicht ganz genau, um was es eigentlich geht, aber “Blogvernetzung” hört sich für mich persönlich immer gut an. Bin auch selber bei einigen Vernetzungen von Bloggern dabei.
Ist doch prima, wenn du mit deinem Blog Geld verdienst. Mensch, immer dieser Neid.Ich würde mal sagen, bleib so authentisch wie du bist. Man sollte sich selber immer treu bleiben. Lol, und jetzt wäre ich auf die Aktion gespannt die dich so zum “Kochen” brachte. Ich gehe mal nach deinem Beitrag googeln ;)
lg
Nila
Am 23. November 2009 um 02:57 Uhr
Also ich halte sehr viel von Peer, vom Blogprojekt.de.
Der ist ja sehr bekannt, mit Selbststaendig-im-Netz.de.
Ich kenne keinen, der mehr Ahnung von Wordpress und vom Bloggen an sich hat und seine offene Schreibweise beeindruckt mich einfach ungeheim. Das motiviert. :-)
Am 23. November 2009 um 08:28 Uhr
Ein wirklich sehr guter Beitrag und ich würde dir auch sofort in allen Punkten zustimmen, bis auf einen:
Du respektierst Roadrunner?! Bitte, was?
Ich kenn diesen Blog nur als dummen “ich schreib über jeden Scheiss” bzw “ich schreibe absolut sinnfreie und gehaltlose Livestream-Artikel” für Google, denn “die Leser interessieren mich einen Dreck”.
Sorry, aber wie kann man solch einen Schwachsinn auch noch respektieren?
Am 23. November 2009 um 09:33 Uhr
Nur ganz kurz da ich gleich in den Flieger einsteuge. Ich bin nicht Roadrunners Ansicht dass es gut ist _nur_ für Suchmaschinen zu schreiben. Aber er tut es, verdient sein Geld und geht respektvoll mit den Leuten um. Das ist athentisch. Ob man Suchmaschinenblogger mag oder nicht. Was ich nicht mag ist so zu tun als wäre einem die Community wichtig obwohl es nur um die Kohle geht. So etwas ist Scheiße. Hoffe du verstehst, worauf ich hinaus will. Jeden das Seine aber wenn dann bitte ehrlich. Ich Verstecke mich nicht vor irgendwelchen Floskeln. Andere schon…
Am 23. November 2009 um 10:02 Uhr
Auch wenn mein Blog sicherlich noch recht klein ist erlaube ich mir eine paar Bemerkungen.
Erstens sollte jeden es den anderen überlassen was er/sie aus seinen Blog macht. Wenn einer damit Geld verdienen will, warum den nicht? Wenn ein andere mit die Herren Ziele von kein Kommerz daher kommt dann ist es seine Sache.
Zweitens, ich gönnen jeden sein Erfolg sowohl was Einnahmen wie auch Besucher betrifft. Schließlich kann es jeder es auch gleich machen. Es kostet nur eine Menge Arbeit.
Drittens, Vernetzung ist schön, nur hier gehören immer 2 Seiten dazu, nämlich ein Geben und Nehmen.
Leider erkenne ich manche die gerne Nehmen aber eigentlich nichts Geben wollen. Vielleicht aus Angst ein paar Besuchern zu verlieren? Wer weiß es genau.
Viertens. Leider wird es wohl nie zur Stande kommen eine Art Interessensverband von mehrere Bloggern unter einen Hut zu bringen.
Grund hierfür sind die doch zu sehr unterschiedliche Ansichten der Leute und die Tatsache das einer zumindest die ganze Organisation machen müsste, und hier sicherlich viel Zeit investieren müsste ohne eigene Vorteile.
Zum gute Letzt.
Vielleicht wäre es besser statt immer nur darüber zu reden wenn jeder Blogger dies in die Praxis umsetzen würde. Also bemüht euch eher selber um eine Vernetzung unter einander.
Sorry das mein Kommentar so lange geworden ist.
Am 23. November 2009 um 10:54 Uhr
wenn du nicht für google schreibst, dann nimm doch dein wpSEO raus.
blogeinnahmen sollte jeder für sich persönlich veröffentlichen oder halt eben nicht.
Am 23. November 2009 um 11:54 Uhr
Leider hast du anscheinend nichts verstanden. Es geht nicht um das Geld verdienen oder um Google sondern um Authentizität und Ehrlichkeit. Mitlesen, nachdenken und erst dann schreiben. So einfach ist das…
Am 23. November 2009 um 18:04 Uhr
Absolut guter Kommentar von dir Alper! Es geht niemals darum, ob jemand Geld verdienen will oder nicht, es geht einfach um die offene Kommunikation darüber. Wo würde die Blogosphäre hinkommen, wenn nicht jeder entscheiden dürfte, in welche Richtung sein eigener Blog geht. Wenn man Geld verdienen will, dann soll man aber nicht “schöne heile Welt” spielen und kommunizieren, dass man nur für die Allgemeinheit schreibt. Das wäre falsch.
Ich finde Alper macht einen guten Job, und ich bin erst seit kurzem ein eifriger Stammleser. Mach einfach so weiter und lass dich nicht von irgendwelchen, sorry, Idioten unterkriegen…
Am 23. November 2009 um 19:22 Uhr
Weiter so Alper, Du machst es genau richtig. Wie ein anderer Leser hier schon geschrieben hat muss man sich Neid erarbeitet. Neid mag da und wann nervig sein aber irgendwie auch GEIL wenn man den erntet, denn dann hat man ja wohl irgendwas richtig gemacht. Mach weiter so ;)
Am 24. November 2009 um 15:32 Uhr
Ich kann mich mit keinen Blogs vernetzten, die nach Kapitalismus, Konsum und Kuschelwuschel riechen. Und auch noch so auftreten. (Ja, auch “das hier” ist in Ansätzen damit gemeint; das habe ich dem Herrn Blogger hier aber auch schon mal (fast-)persönlich mitgeteilt.)
Da kann ich mich auch irgend nem Lobbyisten an den Hals werfen, die CDU wählen und Demokratie auf weiße Wattebäuschen schreiben.
Ja, ihr nennt es jetzt Neid, ‘is schon klar.
Mir tut es in der Seele weh, zu sehen, wie ein Medium, welches die Power hätte so vieles zu bewegen, zu verändern, zu verbessern, für’n Kommerz, für Trigami, Mercedes-Benz und dem Flachsinn an Sich förmlich flachgewichst wird.
Ihr entschuldigt meinen harschen Ton; ich übertreibe; ja…das kann man Leidenschaft nennen. Wenn man die denn selber benennen kann, weil man sie selber schon mal erfahren hat.
Wenn nicht: auch gut.
…dann schreibt halt weiter übers bloggen und die Vernetzung. Und für/über andere, die es euch bezahlen. Da hört bei mir jeder Vernetzungsgedanke auf, ehrlich.
Wozu soll ich mich mit oberflächlichen Blogs vernetzten? Wozu? Damit wir dann gemeinsam Popstars gucken?
Har. Echt, ey.
…ich bin vernetzt genug; Cyberpunk-mäßig, idiotisch, unrealitisch und hochtrabend. Ja. Lieber so, als gar nicht.
Am 24. November 2009 um 15:42 Uhr
Ach…und hier:
“Es ärgert mich deswegen, weil ich von Anfang an transparent war und mich nicht verstellt habe.”
Das glaube ich dir nicht. Du magst mit “Entwicklung” argumentieren; das ist dein gutes Recht.
Dann sach’ ich dir: Diese Entwicklung mag gerechtfertigt erscheinen; mich hat sie enttäuscht; ich sehe da Berechnung drin; kann mich auch täuschen. Da stößt die vertextliche Kommunikation evtl. an ihre Grenzen.
Irgendwann rupfen wir noch mal ein Huhn zusammen, Alper ;)
Am 24. November 2009 um 22:48 Uhr
Alles sehr interessante Aspekt und Meinungen die hier erwähnt werden. Ich werde die Tage auch mal Stellung dazu nehmen.
Am 28. November 2009 um 13:00 Uhr
Ich großen und ganzen sind in der Blogosphäre sehr nette Menschen zu finden, doch das mit der Oberflächlichkeit was Du ansprichst, ist mir bei dem ein oder anderen auch schon aufgefallen. Ich bin ja auch ein Mensch, der meint authentisch zu sein (ich hoffe es, dass ich auch so ankomme bei meinen Mitmenschen) und ecke auch nicht selten an mit meiner Art und meiner Vorliebe für jeglich erdenkliches Fettnäpfchen.
Für mich selbst habe ich das Learning “bleibe wie Du bist, mache was Du für richtig hältst und lass Dich nicht ärgern” gefunden. Damit fahre ich eigentlich ganz gut. Wichtig ist ja unterm Strich nur, dass man sich selbst wohl fühlt mit dem was und wie man es tut.
Zu den Spenden hätte ich auch noch ein Wörtchen loszuwerden: Ich finde das immer noch super klasse und würde auch gerne spenden, nur bin ich finanziell noch nicht dazu in der Lage. Erst mal muss mein Lebensunterhalt gesichert und die Kosten gesichert sein und wenn was übrig bleibt, dann kann ich auch übers Spenden nachdenken. Nur leider bin ich noch nicht soweit. :-(
Am 29. November 2009 um 11:10 Uhr
Ich kann dir absolut zustimmen Alper. Was mir immer wieder auffällt ist eine gewisse Undankbarkeit der Leser. Wir haben uns im Blog für ausführliche, recherchierte Artikel entschieden und gegen die kurzlebigen Tagesnews. Das bedeutet aber gleichzeitig viel Arbeit und wenn wir neue Künstler vorstellen dann sitze ich schonmal 1-2 Stunden an einem Artikel um meine fundierte Meinung drüber zu schreiben.
Oftmals werden dann abfällige Kommentare geschrieben (liegt vielleicht an dem Genre der Musik … wer weiß) oder es halt einfach hingenommen. Da tut ein Lob echt gut.
Das man Kosten mit seinem Blog hat sollte klar sein. Deswegen finde ich es, in angemessenem Rahmen, auch völlig in Ordnung wenn man eine Monetarisierung seines Blogs vornimmt.
Und @Chris kann ich hier absolut nicht zustimmen. Du schreibst über Marketing und das hat wohl oder übel mit “Kapitalismus” etwas zu tun. Ich finde es nicht verwerflich sondern der Thematik angepasst.
Am 29. November 2009 um 12:12 Uhr
sehr netter Artikel, Neid ist in der deutschen Szene eine wirkliche Bremse was die Entwicklung angeht. Habe dazu vor kurzen auch einen Artikel geschrieben um ein paar anderen Bloggern Mut zu machen, nachdem sie sich einige Kommentare gesammelt hatten, die nicht gerade positiv waren.
Ich musste aber feststellen, oder besser gesagt, seit Twitter weiß ich, dass es auch viele Blogger gibt, die nicht so sind und mit denen man super zusammen arbeiten kann.