Manchmal kriege ich ja echt das blanke Kotzen wenn ich solche Filme sehe, wie diesen hier. Gerade habe ich beim Steffen auf Niftz ein Film von Ulmen.TV gesehen. Dort hat der Hauptdarsteller einen Test veranstaltet und sich als alternativer, lockerer Typ mit Rasta-Locken verkleidet. Er organisiert ein vermeintliches Interview in einem Restaurant mit dem Konditor. Während seine Kollegin nun die ersten Fragen stellt, bringt er sich mit einem Kompliment ins Spiel, bei dem er von einem angeblich super Geburtstagskuchen schwärmt. Das stört natürlich die Dreharbeiten, das ist klar. Also wird er darauf hingewiesen, dass gerade Dreharbeiten stattfinden. Soweit, so gut. Doch dann geht es weiter.
Der vermeintliche Chef möchte ihn des Ladens verweisen. Doch der Störenfried geht natürlich nicht einfach so – eigentlich hat er ja tatsächlich nichts gemacht, außer ein Kompliment loszuwerden. Der Chef wird immer agressiver und da macht der Gast genau das, was man machen muss: Er erklärt ihm, dass der Kunde König ist. Und wenn der Kunde nicht da wäre, und seine Produkte kaufen würde, dann wäre der Chef ein kleines armes Würstchen. Also solle er ihn einfach in Ruhe lassen und sein Teilchen essen lassen. Und da wird der Chef rabiat, fasst ihn am Arm und zieht ihn aus dem Haus und beleidigt ihn mit Abschaum, Rindvieh und Asi.
Leider erfährt man nicht, wo der Laden ist und wer dieser vermeintliche Chef ist. Dem hätte ich nämlich nicht nur ordentlich meine Meinung gegeigt sondern hätte ihn vor allen Leuten mal verbal so richtig in den Arsch getreten. So etwas kann man doch nicht machen. Gerade in der heutigen Zeit kann man seine Kunden doch nicht wie scheiße behandeln, weil mir das Aussehen nicht passt. Ich bin echt geschockt.
Der Kunde ist König -oder eben- Der Kunde sollte König sein!
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Am 12. December 2008 um 13:32 Uhr
Ohne darauf rumhacken zu wollen: bei dir sind links im text wirklich schlecht zu erkennen (zumindestens bei mir).
hab schon ein bischen suchen müssen um die verlinkung zu finden..
aber das ist nur mein senf :)
Am 12. December 2008 um 13:46 Uhr
Meinst du jetzt z.B. den Link zu Niftz? Oder generell?
Am 12. December 2008 um 13:59 Uhr
du sprichst mir aus der seele.
natürlich kann ich den “chef” verstehen, dass er das interview gern ungestört im kasten haben will. schließlich träumt er ja von gratis promotion und vielen teilchen mehr, die er dann verkaufen kann.
aber die art und weise wie er mit einem gast umgeht ist wirklich unter aller sau.
gruss,
mika
ps: die links sind zumindest mit dem firefox recht gut zu erkennen. text grau, link blau. auch wenn man ein bissl genauer hinsehen muss.
aber -und das ist natürlich nur meine meinung- besser als wenn sie gleich ins auge springen.
Am 12. December 2008 um 14:06 Uhr
Das Video ist einfach zu krass. So kann man generell nicht mit Menschen umspringen. Der hält sich leicht für etwas besseres.
muss Matthias zustimmen. Im Text sind die Links wirklich schwer zu erkennen. Gerade wenn man schnell über den Text liest.
Am 12. December 2008 um 14:12 Uhr
@mika: Normalerweise sieht man so etwas bei Unternehmern recht selten. Könnte mir höchstens vorstellen, dass es zwar der Chef des Ladens ist, nicht aber der Inhaber. Und leider habe ich in den letzten Jahren häufiger gesehen, dass gerade die Menschen, denen etwas nicht gehört, schlechter reagieren als der Besitzer an sich.
Bzgl. der Links: Es ist schon bewusst so gelöst, dass die Links nicht sofort ins Auge springen. Ich könnte die Links heller oder in einer anderen Farbe machen aber das würde vom Lesefluss ablenken. Ich werde aber überlegen, ob ich das nicht irgendwie verbessern kann :-) Danke für euer Feedback
Am 24. March 2009 um 11:32 Uhr
Ich stimme Dir vollkommen zu. Auch wenn Ulmen natürlich provoziert und sich recht unverschämt verhalten hat, indem er die Dreharbeiten mehrmals gestört hat, ist ein derartiges Verhalten absolut inakzeptabel. Was mich aber noch viel mehr ärgert, ist, wenn man als Kunde freundlich und zurückhaltend auftritt und das Gegenüber, wenn es sich denn überhaupt einmal bequemt, einem zuzuhören, weder zuvorkommend, noch interessiert oder wenigstens aufgesetzt freundlich ist. Man hat ständig das Gefühl, dass die Leute gar nichts verkaufen wollen, obwohl doch die Beratung und der Service eigentlich die letzten Bastionen der Einzelhändler sein könnten, die sie vor der kompletten Abwanderung ihrer Kunden ins Netz bewahren könnten. Die Servicewüste ist kein Klischee, sondern bittere Realität.
Am 24. March 2009 um 11:40 Uhr
@aljas: Da gebe ich dir (leider) total recht. Heutzutage ist es gerade in Deutschland so, dass man wirklich lange suchen muss, bis man einen freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter erwischt. Die Leute haben wohl keinen Bock zu arbeiten und lassen das den Kunden dann auch sehr spüren. Ich versuche, solche Geschäfte dann zu meiden bzw. beschwere mich, wenn es zu extrem wird. Letztens hat beim Toom eine Kassiererin so viel mit den Leuten geschwätzt, dass es mir echt zu viel wurde. Jede Schlange war kürzer als unsere aber durch ihre Art und Weise hat sie echt alle verärgert. Sowohl vor mir als auch hinter mir. Ich habe mich dann später beim Marktleiter beschwert und siehe da: Ich war nicht der erste Kunde, der das getan hat.
Am 24. March 2009 um 17:22 Uhr
@Alper: Ich kann sogar eine leicht skeptische Haltung seitens der Verkäufer durchaus nachvollziehen, denn es gibt sicherlich viele nervige und auch unverschämte Kunden. Gerade deshalb fällt es mir aber schwer nachzuvollziehen, weshalb man sich dann über einen freundlich grüßenden und fragenden Kunden nicht ein kleines Bisschen freut. Hier bei uns gibt es eine Postfiliale, in der immer eine gräßliche, zu Tode betrübte Stimmung herrscht. Man kommt sich als Kunde einfach nur lästig vor. Auch da frage ich mich jedes Mal, warum diese Menschen nicht erkennen, dass sie sich Ihr eigenes Grab schaufeln.
Am 24. March 2009 um 18:03 Uhr
@aljas: Naja – ein Verkäufer oder Kundenbetreuer muss seinen Job machen. Und da hat er gefälligst freundlich zu sein. Wenn mal ein scheiß Kunde da ist, hat er dennoch freundlich zu sein. Es ist die Visitenkarte des Unternehmens. Wenn es zu weit geht, kann er sich ja dennoch wehren und z.B. seinen Chef zu Hilfe holen.
Und du sagst es: Jeder Kunde, den sie verlieren weil sie unfreundlich sind, ist ein weiterer Stein auf dem Grab des Unternehmens…und seiner Mitarbeiter.